Turnierregeln für das Malefizspiel

Zu den Spielregeln des Herstellers sind folgende Regeln noch zu beachten.

1. Das Würfeln

Es wird mit dem Becher gewürfelt. Je Brett ein Becher und ein Würfel. Becher und Würfel stellt der Veranstalter.

Nach Beendigung des Zuges ist der Würfel in den Becher zu geben und an den nächsten Spieler weiterzureichen.

Siehe auch Spiel mit Schachuhr (Absatz 10.). Hier gelten leicht andere Regeln

Gewürfelt wird im Uhrzeigersinn.

Alternativ zu Becher wird eine Wüfelmaschine gestellt.


2. Das Ziehen der Steine

Es gilt die Regel berührt geführt. Sollte der Stein nicht gezogen werden können der berührt wurde so entfällt die Regel. Es ist darauf hingewiesen das auch eigene Figuren geschlagen werden können bez. geschlagen werden, wenn ein anderer Zug nicht möglich ist.


3. Verteilung der Plätze am Tisch und auf dem Brett

Wer die höchste Augenzahl würfelt darf sich als erster einen Platz an Tisch und Brett aussuchen. Die Verbleibenden würfeln erneut bis alle Spieler verteilt sind. Bei Augengleichheit wird gestochen. Ach einer gewonnen Spielrunde werden die Plätze erneut an Tisch und Brett ermittelt.


4. Langsames Spiel

Sollte ein Spieler extrem langsam Spielen (je Zug über 20 Sekunden im Durchschnitt) so kann dieser vom Schiedsrichter verwarnt werden und bei Wiederholung sein dem Ziel am nächsten Stein ins Häuschen zurückgesetzt werden. Zeitlimits für eine Partie sind möglich.

Alternativ wir mit Schachuhr gespielt. Jeder Spieler hat hier eine Bestimmte Zeit zur verfügung. Wer die Zeit überschreitet hat automatisch verloren. Siehe Regeln für Schachuhr. Punkt 10


5. Konversation

Konversation ist ausdrücklich erlaubt.

Beleidigungen über das Spielerische Maß hinaus sowie körperliche Angriffe auf andere wird mit dem Ausschluß aus dem Turnier geahndet.

Das Spielerische Maß ist das was andere am Brett akzeptieren, ist das spielerische Maß überschritten so hat der beleidigte Spieler den Beleidiger dies Mündlich mitzuteilen. Der Beleidiger hat sich zu entschuldigen. Bei Wiederholungen der Beleidigung entscheidet dann der Schiedsrichter ob eine Beleidigung über das spielerische Maß vorliegt.


6. Anforderung des Schiedsrichters

Der Schiedsrichter wird durch Handzeichen und Zuruf bei Bedarf angefordert.


7. Zuschauer

Zuschauer dürfen nichts sagen, sie können jederzeit vom Schiedsrichter aus dem Saal verwiesen werden.


8. Befugnis des Schiedsrichters

Die Entscheidungen des Schiedsrichter sind unantastbar, außer wenn er gegen die oben genannten Regeln verstößt so ist dies unverzüglich dem Turnierleiter mitzuteilen.


9. Der Modus des Turniers ist separat ausgehängt.


10. Modus bei Spiel mit Schachuhr


10.1.Beginn der Zeitmessung beginnt nach dem der Erste Zug.

10.2 Nach dem beenden des Zuges ist der Würfel in den Würfelbecher zu legen und auf das dafür vorgesehene markierte(n) Feld(er) abzustellen. Danach ist die Schachuhr zu drücken.

10.3 Drück der spielende Spieler zuerst die Uhr obwohl der Zug noch nicht beendet ist, oder Punkt 2 missachtet wurde, so drück der Gegner ebenfalls die Uhr. Damit der spielende Spieler ordnungsgemäß seinen Zug beendet.

10.4 Bei Unstimmigkeiten ist die Uhr zu stoppen.

10.5 Der Spielende Spieler hat den Würfelbecher mit dem Würfel mindestens zweimal hörbar zu schütteln.
Bevor er den Würfel auswirft.

10.6 Ist ein Spieler nicht pünktlich am Brett wenn der Spielbeginn ist, so wählt der anwesende Spieler Platz und Steine für sich und beginnt mit dem ersten Zug, somit läuft die Zeit für den nicht anwesenden.

10.7 Wenn der Würfel verloren geht, so ist dass das Problem des Spielers der Ihn runter geworfen hat. Und seine Zeit läuft.

10.8 Die Spieler haben selbst darauf zu achten wann die Zeit des Gegners abläuft. Ach der Schiedsrichter kann einschreiten.

10.9 Wer die Zeit überschreitet hat automatisch verloren.

Letztmalig geändert 01.05.2010